Aktuell In Schulen ausserhalb von Schulen Im kinderzimmer Atelier Peters Vita Kontakt Probesitzen auf der Holzunterkonstruktion. Welche Körperhaltungen nehmen Menschen in Gemeinschaft an? Jeder formt seine Ideen in Ton. Viele Ideen münden in ein Gemeinschaftsmodell. Bau der Unterkonstuktion. Da braucht man Kraft und Geschicklichkeit. Formen mit Kaninchendraht ist eine spröde Angelegenheit. Jedes Team ist für die Bemalung eines Teilstücks verantwortlich. Wir und Herr Waldemar - sitzt sich doch schon ganz gut hier. Gipsbaustelle Haben wir doch super gemacht. Gibsform steht. Farbentwürfe Farbdesignerin bei der Arbeit. Schau, so haben wir es gemeinsam beschlossen. So malen wir die Figuren jetzt auch an.
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Schon fast fertig. Für dünne schwarze Linien gab es Spezialistinnen. Auch fest in Kinderhand - die Pressekonferenz. Bank für Gemeinschaft - Marksburgschule Braubach  Sie ist bunt gestreift, 4,5 m lang und steht in der Eingangshalle der Marksburgschule Braubach. Ein bisschen besetzt ist sie auch schon - 5 farbige Figuren haben schon mal Platz genommen. Jetzt laden sie jeden Passanten ein, sich noch neben sie zu setzten oder in ihre Arme zu kuscheln und täglich das Fest der Gemeinschaft zu feiern:   Sie wurde geschaffen von den 24 Kindern der Klasse 4. Unter den Kindern gab es ein Dokumentationsteam, welches das Projekt in Text und Bild festgehalten hat und eine Power-Point-Präsentation erstellt hat, um den Gästen bei der Einweihungsfeier einen Einblick in die Werkentstehung zu geben.  Die Kids schreiben:  “Vom 8.- 19 März machten wir, die Klasse 4 mit Frau Peters, einer Künstlerin, Frau Fingerhut- Oppelt, unserer Klassenlehrerin, Frau Schuster unserer FSJlerin und Herrn Weyerhäuser, unserem Hausmeister ein Projekt in der Marksburgschule in Braubach. Das Projekt heißt: Eine Bank für Gemeinschaft mit Nanas. Das soll unser Abschiedsgeschenk an die Schule sein, denn wir gehen ja bald an weiterführende Schulen. Wir haben zuerst mit  der Klasse einen Film gesehen von der Künstlerin Niki de Saint Phalle und ihren tollen farben-frohen Figuren. Da wurde auch genau gezeigt, wie sie die großen Nanas gebaut hat mit Untergerüst, Draht und Gips. Dann am ersten Tag in der Projektwoche hat Frau Peters mit uns noch mal über die Nanas gesprochen und wir haben uns überlegt, wie wir mit solchen Nanas eine Bank bauen könnten. Weil es eine Bank für Gemeinschaft werden sollte, mussten wir auch noch besprechen was das eigentlich ist: Gemein-schaft.  Wir haben dann beschlossen, dass wir große, bunte Figuren, also Nanas, auf die Bank setzen wollten, die was mit-einander tun, reden, sich berühren, sich anschauen und die uns und andere durch ihre Haltung einladen, sich hin-zusetzen, zu erzählen und sich zusammen wohl zu fühlen. Es hat riesigen Spaß gemacht, zusammenzuarbeiten, bis die Bank dann fertig war. Wir arbeiteten von morgens 8 Uhr bis nachmittags um 16 Uhr.  Oft wollten wir gar nicht in die Pause, sondern weiter arbeiten, weil wir grade so schön „mittendrin“ waren.  Manchmal haben wir auch gar nicht mitgekriegt, dass schon Mittagspause war, so vertieft waren wir in unsere Arbeit.  Und auch am Nachmittag kamen viele aus der Klasse, die eigentlich gar nicht in der Ganztagsschule sind, zum Weiterarbeiten. Außer den Arbeiten an der Bank haben wir Bilder von Nanas gemalt und uns Muster überlegt. Und eine Gruppe hat über die ganze Arbeit eine Power-Point-Präsentation zusammengestellt. Jetzt, wo die Bank fertig ist, sind wir schon ganz schön stolz, dass wir das geschafft haben. Bei der Vernissage wollen wir dann die Bank an die Schule „übergeben“, sozusagen als Abschiedsgeschenk, weil wir ja an weiterführende Schulen gehen.  Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre: Malermeister Schuster, der Volksbank Rhein-Lahn e.G. den Braubacher Firmen E. Werner, Schreinerei Schwieck, Holly Holz und vor allen Dingen dem Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Bank für Gemeinschaft in Schulen Die fertige Bank für Gemeinschaft. Detail Für die Vernissage hat die Bauchtanzgruppe eine tolle Performance einstudiert. Die Gemeinschaft der Erbauer. Wow, daß wir das geschafft haben.